Allgemeine Infos zum Thema Webdesign & Webdesigner:

  • Webdesign – was ist das eigentlich?
    Unter Webdesign versteht man die visuelle, funktionale und strukturelle Gestaltung von Webseiten für das Internet. Davon abgegrenzt ist die Programmierung und technische Entwicklung, die als Webentwicklung bezeichnet wird.
  • Was ist der Unterschied zwischen Webdesign und Printlayout?
    Es gibt Regeln, die gleichermaßen für Webdesign, wie auch für Printlayout gelten. Typographische Richtlinien, die im Lauf von Jahrzehnten, teils im Lauf von Jahrhunderten, definiert wurden, gelten auch im Webdesign.
    Aber im Webdesign sind es viel mehr geworden. Während sich ein Layouter, der sich mit einem Buch oder einer Zeitschrift beschäftigt, sicher sein kann, dass alle Menschen sein Design gleich erleben, ist dies beim Webdesigner nicht der Fall, weil es mit unterschiedlichen Geräten und Programmen angezeigt wird.

    Die Arbeit eines Webdesigners sollte auf ganz allen Anzeigegeräten gut aussehen. Eine Webseite muss nicht nur auf dem PC perfekt bedienbar sein, sondern auch auf dem kleineren Display eines Tablet und dem noch kleineren eines Smartphones. Im das zu erreichen, muss das Webdesign so flexibel angelegt sein, dass es sich möglichst automatisch an unterschiedliche Auflösungen und technische Voraussetzungen anpasst.
    Einen weiteren Unterschied zum Printlayout bilden die immer wichtiger werdenden Funktionen wie Animationen und Videos, die zunehmend Webseiten prägen.
  • Wie hat sich das Webdesign entwickelt?
    1993 entwickelten Marc Andreesen und Eric Bina den ersten Webbrowser namens Mosaic, ein Programm, das in der Lage war, aus einer fest definierten Reihe von Layout-Anweisungen eine sogenannte Webseite darzustellen.
    Der Nachfolger von Mosaic, Netscape, machte das World Wide Web populär. Erst jetzt lief es proprietären Konkurrenten, wie America Online (AOL) oder CompuServe endgültig den Rang ab. In diesem Jahr wurde auch das World Wide Web Consortium (W3C) gegründet, eine Organisation, die dafür sorgen sollte, dass die Entwicklung der Web-Sprache HTML (Hypertext Markup Language) einheitlichen Regeln folgte.
    Anfangs tippten die meisten „Webdesigner“ (den Begriff gab es natürlch noch nicht) den HTML-Code für ihre Webseiten noch mühsam per Hand in einem Editor. Das war nicht nur fehleranfällig, damit waren auch komplexe Strukturen kaum möglich.
  • Was waren die Browserkriege?
    Zunächst hatte das W3C einen denkbar schweren Stand, denn nicht nur Netscape kochte sein eigenes Süppchen und „erfand“ nach Herzenslust HTML-Erweiterungen; auch der Internet Explorer, der neu dazu gekommene Netscape Konkurrent von Microsoft, kümmerte sich wenig um Standards.
    In dieser Zeit war es üblich, dass Webdesigner eine „Weiche“ vor ihre Webseite schalten mussten, die vor dem Anzeigen abfragte, für welchen Browser sie angezeigt werden sollte, da die beiden „verfeindeten“ Programme unterschiedlichen Code verlangten.
    Unter den „Browserkriegen“ versteht man die Zeit der scharfen Konkurrenz zwischen den beiden verbreitetsten Web-Browsern, dem Netscape Navigator auf der einen und dem Internet Explorer auf der anderen Seite.
  • Und wer hat die Browserkriege gewonnen?
    Microsoft hatte von Anfang an einen Vorteil dadurch, dass es in der Lage war, seinen Internet Explorer mit jedem Windows-Betriebssystem mitzuliefern. Viele Benutzer blieben dann gleich bei diesem Browser. Zeitweise erreichte der Internet Explorer einen Marktanteil von beinahe 90 Prozent.
    Netscape gab auf. 1998 veröffentlichte Netscape den Programmcode seines Browsers unter einer Open-Source-Lizenz. Wenn man so will, brachte das Netscape doch noch den Sieg, denn daraus entstand der moderne Browser Mozilla Firefox. Heute ist neben Firefox und Microsofts Browsern Internet Explorer bzw. Edge vor allem Googles Chrome populär.
  • Gibt es neue Standards im Webdesign?
    Man kann sagen, dass das Web – und damit das Webdesign – erwachsen geworden sind. Mit CSS3 und HTML5 haben wir heute zwei Standards, mit denen sich hervorragend arbeiten lässt und die von allen wichtigen Browsern unterstützt werden. CSS (Cascading Stylesheets) in der Version 3 macht es möglich, komplexe Layouts sicher und browserübergreifend korrekt darzustellen.
    HTML 5, der neue Standard der Markup-Sprache HTML, erlaubt erstmalig die Einbindung von multimedialen Inhalten, was früher nur mit Hilfe von Plugins wie Quicktime oder Flash möglich war.
  • Welche zukünftigen Entwicklungen sind im Webdesign zu erwarten?
    Auch jetzt noch ist das World Wide Web in ständiger Bewegung. Einer der wichtigstem Trends der letzten Zeit wird sicher noch an Fahrt gewinnen: Responsive Design.
    Darunter versteht man das Design von Webseiten unter Berücksichtigung der unterschiedlichsten Endgeräte. Also nicht nur Desktop- und mobile Webseite, sondern im Idealfall für alle Arten von Anzeigegeräten. Das können heute schon Smartwatches sein oder Fernsehgeräte – und in Zukunft vielleicht das Display Ihrer Kaffeemaschine.
  • Was macht gutes Webdesign aus?
    Obwohl die meisten Benutzer gutes Design instinktiv erkennen ist die Frage, wie gutes Webdesign zu definieren ist, gar nicht so leicht zu beantworten. Es gibt allerdings schon einige Kriterien, wie man gutes Design erkennt.
    Zum Beispiel ist es schön, d.h. es erfreut das Auge, ist ästhetisch.
    Der Aufbau ist klar und logisch, es verzichtet auf Elemente, die den Benutzer ablenken und unterstützt ihn durch seine Struktur und die Art, wie die Informationen präsentiert werden.
    Auch hier gilt der Designgrundsatz „form follows function“. Gutes Webdesign erfreut nicht nur das Auge, es lädt auch zum Verweilen ein, es macht neugierig und im Idealfall weckt es sogar Emotionen.
  • Gibt es Regeln für gutes Design?
    Dieter Rams, der legendäre deutsche Industrie-Designer, definierte bereits in den 1970er Jahren 10 Regeln für gutes Design, die auch heute noch gelten – und auch für Webdesign. Sie lauten:

    • Gutes Design ist innovativ.
    • Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
    • Gutes Design ist ästhetisch.
    • Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
    • Gutes Design ist unaufdringlich.
    • Gutes Design ist ehrlich.
    • Gutes Design ist langlebig.
    • Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
    • Gutes Design ist umweltfreundlich.
    • Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.
  • Welche Vorteile bietet gutes Webdesign?
    Gutes Webdesign strahlt auf das ganze Unternehmen aus. Oft bildet die Webseite den ersten, manchmal den einzigen Kontakt eines Interessenten mit einer Firma. Wenn die Webseite schlampig oder unästhetisch wirkt, beziehen Kunden diesen Eindruck schnell auf die ganze Firma.
    Gutes Webdesign nützt also dem Image einer Firma. Dazu führt es durch längere Verweildauer der Interessenten auch zu mehr Conversions (z.B. in Form von Käufen).
    Nicht zuletzt nützt gutes Webdesign indirekt auch dem Ranking bei Suchmaschinen, da Google & Co. die Verweildauer auf einer Webseite messen. Auch fließen ins Google-Ranking Kriterien ein wie Responsive Design oder die Anpassung an mobile Webseiten.
  • Wie schaffe ich es, besser gefunden zu werden – und was hat das mit Webdesign zu tun?
    Wie gut eine Webseite gefunden wird, hängt in erster Linie davon ab, wie gut sie „rankt“, d.h., an welcher Stelle sie auf der „Liste“ steht, wenn nach einem wichtigen Suchbegriff gesucht wurde. Ganz oben steht meist gesponserte Werbung (mit „Anzeige“ gekennzeichnet), die darunter liegenden, „natürlichen“ Ränge sind heiß umkämpft.
    An welche Position Google eine Webseite setzt, hängt von verschiedenen Kriterien ab.
    Früher ging es darum, wichtige Schlüsselwörter häufig zu verwenden und von möglichst vielen anderen Webseiten „verlinkt“ zu werden.

    Heute ist Google viel intelligenter. Unsinnige Texte werden mit schlechten Rängen abgestraft und Linkfarmen, die geschaffen wurden, um Webseiten massenweise Verlinkungen zu verschaffen, wurden von Google „enttarnt“.
    Heute „belohnen“ Suchmaschinen praktisch einzig und allein um den Nutzen einer Webseite. Dieser bemisst sich in erster Linie nach der Verweildauer der Interessenten auf der Webseite und ihrer Bereitschaft, mit der Seite zu interagieren, also etwa weitere Links anzuklicken. Diese Bereitschaft wiederum hängt davon ab, wie benutzerfreundlich die Seite ist.
    Suchmaschinen bewerten aber auch das Design der Seite. Hier werden von Google Kriterien wie responsive Design belohnt, bzw. deren Fehlen wird abgestraft.
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